Melencolia I, Albrecht Dürer, 1514
Albrecht Dürer, PorträtAlbrecht DürerDeutschland, 1471–1528

Melencolia I

1514 · Print

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Ja, derzeit ausgestellt

Wo ist „Melencolia I“ heute? National Gallery of Art, 101B Prints & Drawings, Washington, D.C. Ja, derzeit ausgestellt. Geprüft 29. September 2026.

National Gallery of Art

Washington, D.C., Vereinigte Staaten

Saal101B Prints & Drawings

Geschlossen· öffnet morgen um 10:00

Öffentlich ausgestellt.

Geprüft
Unverändert seit
Quelle
Das Museum

Über das Werk

Das Bild Melencolia I aus dem Jahre 1514 ist einer der drei Meisterstiche Albrecht Dürers. Der Kupferstich misst 24,2 cm × 19,1 cm. Er gilt als eine Glanzleistung Dürers, gibt aber dem Betrachter viele Rätsel auf und zeichnet sich durch eine komplexe Ikonographie und Symbolik aus. Die Nummer nach dem Titel ist als Klassifizierung nach den Lehren von Agrippa von Nettesheim (De occulta philosophia) gedeutet worden, wonach der Planet Saturn, der den Melancholiker beeinflusst, drei Arten des Genies hervorbringt – die erste Stufe wird hier verdeutlicht. Zum Thema wird dieses Motiv für den Künstler, da er sich als Genie oft in einer ähnlichen Gemütsverfassung wiederfindet wie die abgebildete Allegorie, nämlich mit dem Willen zum Schaffen, aber unfähig, etwas zu tun. Eine ganz ähnliche Darstellung und Haltung der Figur findet sich in Dürers Bild Christus als Schmerzensmann, das sich im Besitz der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe befindet.

WikipediaCC BY-SA

In den Worten des Museums

Although the title indentifies the subject as melancholy, the means by which Dürer demonstrates this emotional state is complex, making Melencolia I the most analyzed and discussed of Dürer’s works. Dürer personifies melancholy as a formidable female—her power originates in her ability to alter a man’s temperament into a melancholic state. Immobilized by her lack of creativity, the winged goddess sits dispiritedly surrounded by the tools and instruments she has lost the inspiration to use. Among intellectuals, melancholy was often associated with introspective, educated people, even genius. Because artists were especially prone to melancholy, this image has been interpreted as Dürer’s spiritual self-portrait, implying that the artist identified with her creative plight.

National Gallery of Art

Angaben

Inventarnummer
1949.1.17

Was es zeigt

Im Katalog

Ausstellungen

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  7. War ausgestellt · 101B Prints & Drawings

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  8. War ausgestellt · 101B Prints & Drawings

    Cleveland Museum of Art · 19. Aug. 2026 — 25. Sept. 2026 · Geprüft

Quellen

Im Leben von Albrecht Dürer

Das ganze Leben
  1. 1507–1528 · Wirkungsort

    Nuremberg

  2. 1512

    Kaiser Maximilian I. wird sein wichtigster Förderer

    Seit 1512 war Kaiser Maximilian I. Dürers wichtigster Förderer. Für ihn schuf Dürer mit seinen Schülern die „Ehrenpforte“, einen riesigen Holzschnitt von 295 × 357 cm aus den Abzügen von 192 Druckstöcken, entworfen nach dem Vorbild antiker römischer Triumphbögen.

  3. 3 January 1512

    Ein Nürnberger Privileg gegen Fälschungen

    Der Nürnberger Stadtrat erteilte Dürer ein Privileg für den Vertrieb seiner Druckgrafik: Fälschern drohte Strafe.

  4. 1513–1516

    Drei Jahre ohne Malerei

    Dürer beklagte, dass die Malerei im Vergleich zur Druckgrafik den Zeitaufwand nicht lohne, und malte von 1513 bis 1516 kein einziges Bild.

  5. 1514

    Tod der Mutter

    Im Jahr der „Melencolia I“ und des „Heiligen Hieronymus im Gehäus“ starb die Mutter des Künstlers, Barbara Holper.

  6. 1515

    Eine lebenslange Pension vom Kaiser

    Der stets knappe Maximilian konnte nicht pünktlich zahlen und schlug vor, den Künstler von den städtischen Steuern zu befreien, doch der Nürnberger Rat widersetzte sich. Auf Dürers Gesuch hin gewährte ihm der Kaiser eine lebenslange Pension von jährlich 100 Gulden aus den Beträgen, die Nürnberg an die Reichskasse entrichtete.

Alle Werke

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