Johann Peter KrafftGermania, 1780–1856Arindal und Daura
Si può ammirare?
Non si sa
Dove si trova «Arindal und Daura» oggi? Collezione: Österreichische Galerie Belvedere, Vienna. Non si sa.
Vienna, Austria
Il proprietario è noto; non si sa se oggi sia esposta.
- Ultimo cambio di stato
- Fonte
- Il museo
Sul dipinto
Con le parole del museo — in tedesco
Johann Peter Krafft stellt in diesem Gemälde eine Szene aus den Ossianischen Gesängen dar. Der Autor dieses schottischen Epos aus dem 18. Jahrhundert, James Macpherson, gab vor, er hätte das Werk aus dem Gälischen übersetzt. Der Dichter behauptete, der eigentliche Autor sei Ossian gewesen, der im 3. Jahrhundert nach Christus gelebt haben sollte. — J. W. v. Goethe verarbeitete die Ossianischen Gesänge in seinen "Leiden des jungen Werther", von denen sich Krafft bei seiner Darstellung inspirieren läßt. Daura sitzt auf einer felsigen Insel und blickt erschrocken über ihre Schulter. Sie sieht ihren Mann Armar am linken Bildrand, wie er sich gerade von einer Klippe ins tosende Meer stürzt, um das in den Wellen schaukelnde Boot zu erreichen. So versucht er seine Frau zu retten, die aus Rache durch Erath auf diese einsame Insel gebracht wurde. Armar hatte nämlich dessen Bruder erschlagen.
Leggi
Mit einer Hand stützt Daura ihren sterbenden Bruder Arindal, den ihr Gatte durch eine Verwechslung tödlich verwundet hat. Vor dem Sterbenden liegt ein zerbrochener Pfeil, der ihn wohl getroffen hat. Die Anordnung der beiden Figuren erinnert an eine Pietá. Frodl-Schneemann stellt fest, dass das Gesicht Dauras Botticelli entlehnt sei, während der Maler sich bei der Landschaft an Joseph Vernets romantischen Seestücken orientiere[¹]. — Das Gemälde entstand als Gegenstück zu "Ossian und Malvina" (Wien Museum, Inv. Nr. 117 469). — Anmerkungen: [1] Frodl-Schneemann, Marianne: Johann Peter Krafft. 1780–1856. Monographie und Verzeichnis der Gemälde, Wien/ München 1984, S.120 — [Katharina Lovecky 7/2010]
Österreichische Galerie Belvedere
Scheda
In catalogo
Fonti
- Österreichische Galerie Belvedere
- Immagine: Österreichische Galerie Belvedere — CC BY-SA 4.0