Rhinocerus, Albrecht Dürer, 1515
Albrecht Dürer, PorträtAlbrecht DürerDeutschland, 1471–1528

Rhinocerus

The Rhinoceros

1515 · Print

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Derzeit nicht ausgestellt

Wo ist „Rhinocerus“ heute? Sammlung: National Gallery of Art, Washington, D.C. Derzeit nicht ausgestellt. Geprüft 29. September 2026.

National Gallery of Art

Washington, D.C., Vereinigte Staaten

Es gehört zur Sammlung, ist derzeit aber nicht ausgestellt.

Geprüft
Unverändert seit
Quelle
Das Museum

Über das Werk

Rhinocerus ist der Titel eines grafischen Werkes von Albrecht Dürer aus dem Jahre 1515.

Der Holzschnitt stellt ein aus Indien stammendes Panzernashorn dar, das 1515 nach Lissabon gelangt und von dort noch im selben Jahr auf eine Reise nach Rom geschickt worden war, wo es nach einem Schiffbruch nicht lebend ankam. Dürer hatte das Nashorn selbst nie gesehen. Seine Vorlage für den Holzschnitt basierte auf der Beschreibung eines Augenzeugen mit vermutlich beigegebener Skizze, die nach Nürnberg gelangte.

WikipediaCC BY-SA

In den Worten des Museums

In May 1515, the first rhinoceros since antiquity to reach Europe alive arrived in Lisbon, Portugal. The ruler of Gujarat, Sultan Muzafar II, presented the exotic beast to the governor of Portuguese India, Alfonso d’Albuquerque, who then sent it to King Manuel I. Later that year, the king sent the animal as a political gift to Pope Leo X. Sadly, the ship sank on its way to Italy, and the rhinoceros drowned. Dürer and his contemporaries were fascinated with discoveries of the natural world, and as the rhinoceros made its journey, reports of the animal spread across Europe. Although he never saw the rhinoceros himself, Dürer based his woodcut of the animal on a description and a sketch that was sent to Nuremberg. The Latin text at the top of the print describes the rhinoceros to be the color of a speckled tortoise, covered in thick plates, and so well armed that even an elephant could not fend it off.

National Gallery of Art

Angaben

Inventarnummer
1964.8.697

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Quellen

Im Leben von Albrecht Dürer

Das ganze Leben
  1. 1507–1528 · Wirkungsort

    Nuremberg

  2. 1513–1516

    Drei Jahre ohne Malerei

    Dürer beklagte, dass die Malerei im Vergleich zur Druckgrafik den Zeitaufwand nicht lohne, und malte von 1513 bis 1516 kein einziges Bild.

  3. 1514

    Tod der Mutter

    Im Jahr der „Melencolia I“ und des „Heiligen Hieronymus im Gehäus“ starb die Mutter des Künstlers, Barbara Holper.

  4. 1515

    Eine lebenslange Pension vom Kaiser

    Der stets knappe Maximilian konnte nicht pünktlich zahlen und schlug vor, den Künstler von den städtischen Steuern zu befreien, doch der Nürnberger Rat widersetzte sich. Auf Dürers Gesuch hin gewährte ihm der Kaiser eine lebenslange Pension von jährlich 100 Gulden aus den Beträgen, die Nürnberg an die Reichskasse entrichtete.

  5. 1517

    Im Kreis der Nürnberger Reformatoren

    Dürer schloss sich dem Kreis der Nürnberger Reformatoren um den Augustinervikar Johann von Staupitz und Wenzeslaus Linck an. Um 1518 lernte er die Schriften Martin Luthers kennen, die ihm nach eigenen Worten „sehr geholfen“ hatten.

Alle Werke

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