Nicht strahlendweiß und schneebedeckt, sondern schmutzig braun, von Spalten und Rissen durchzogen, zeigt Ender die Pasterze, den größten Gletscher Österreichs: eine unwirtliche, lebensfeindliche Natur aus Fels und Eis, im Hintergrund überragt vom Großglockner. Dennoch machten sich Ender und Erzherzog Johann von Österreich im Hochsommer 1832 auf, um den Gletscher zu erkunden. Triebfedern waren Johanns wissenschaftliches Interesse und seine Begeisterung für die Bergwelt. Sachlich schildert er in seinen Tagebüchern die Entstehung von Gletschern und vergleicht sie mit Bächen und Flüssen. Selbst die leichte Wölbung der Pasterze, die auch in Enders Bild zu erkennen ist, wird darin beschrieben.
Галерея Бельведер
Можно ли лицезреть?
Вена, Австрия
Владелец известен, а выставлена ли она сейчас — неизвестно.