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Zuckerrohrmarkt, Leopold Carl Müller
Leopold Carl Müllerの肖像Leopold Carl Müller1834–1892

Zuckerrohrmarkt

Painting

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不明

オーストリア・ギャラリー

ウィーン, オーストリア

所蔵者は判明していますが、現在展示中かどうかは不明です。

この状態になった日
2026年9月27日
出典
美術館
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この絵画について

美術館の言葉で — ドイツ語

"Das Durcheinander von Menschen, Thieren, Zelten u.s.w. ist das Malerischste, das ich in meinem Leben gesehen habe" schrieb Müller 1875 aus Kairo an Rudolf von Eitelberger. Der Maler war besonders vom Treiben auf den diversen Märkten beeindruckt, das ihm zahlreiche Ideen und Motive lieferte. Durch die Darstellung der unterschiedlichen "Volkstypen", die sich durch Hautfarbe, Kopfform, Haarwuchs und Gesichtsschnitt voneinander unterscheiden, sowie durch die Schilderung der verschiedenen Trachten vermochte er ein buntes Bild jenes Landes zu liefern, dessen Faszination ihn seit seinem ersten Aufenthalt im Jahr 1873 gefangen hielt. — Die vorliegende Darstellung zeigt einen Zuckerrohrmarkt. Nachdem Zuckerrohr nur in der südlichen Hälfte des Niltales angebaut wurde, ist die Skizze während oder in der Folge von Müllers Aufenthalt in Oberägypten im Jänner und Februar 1881 entstanden.

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Das Zentrum des Zuckerrohranbaues war (und ist) Armant, eine Kleinstadt zwischen Luxor und Assuan, es ist also nicht auszuschließen, dass die Szene vor den Mauern dieser Stadt spielt. Es handelt sich dabei um einen relativ großen Markt, der allerdings, im Vergleich zu Müllers diversen Marktdarstellungen von Kairo, ländlich geprägt ist. Hier bestimmen nicht Kamele das Erscheinungsbild, sondern Esel, die mit schweren Lasten bepackt sind. Die Konzentration der Anwesenden ist auf Kauf und Verkauf ausgerichtet, wie die Gruppe der drei stehenden Männern im Vordergrund zeigt, der anekdotische Gehalt der Darstellung bleibt jedoch auf dieser Geste beschränkt.

In erster Linie handelt es sich um die Schilderung des Markttreibens, in dem jeder Beteiligte seiner Beschäftigung nachgeht, ohne eines Zuschauers gewahr zu werden - natürlich fehlt dabei auch die bei Müller so beliebte Wasserkrugträgerin nicht. Müller war in Oberägypten besonders von der Unverfälschtheit der Bevölkerung begeistert. "Ich wollte, Ihr könntet die malerischen braunen und schwarzen Araber, Nubier, Bischaris und Barabras sehen, die hier im bunten Gedränge auf den Strassen sich herumtreiben" schrieb er am 5.1.1881 aus Assuan an seine Schwestern. "Und die Menschen!!" lautete es am 28.2.1881 begeistert aus Gherga an Pettenkofen, "Verrückt könnte man werden, wenn man die Gruppen auf den Plätzen und in den Strassen sieht." Der Maler fertigte während seiner Ägyptenaufenthalte zahlreiche Gesichtsstudien, die er später in die großen Kompositionen integrierte.

Dabei legte er auf die Ausführung der Köpfe meist mehr Augenmerk als auf die Gestaltung der Kleidung und des Ambientes, sodass die Gesichter oft den Eindruck von applizierten Photographien erwecken (ein gutes Beispiel dafür ist die Volksschule in Oberägypten, Österreichische Galerie Belvedere, Inv.-Nr. 4646). Ähnliches ist auch in der vorliegenden Studie abzulesen, wo er dem Kopf des in der Mitte Stehenden höchste Aufmerksamkeit zuwandte, dem Umfeld jedoch weniger Bedeutung beimaß, ja sich mitunter sogar mit andeutenden Pinselstrichen begnügte. — Der Vergleich mit dem ausgeführten Gemälde, dessen Aufenthalt heute unbekannt ist (siehe Abb. daneben), zeigt, dass Müller nur die grobe Komposition übertragen hatte. Gleichgeblieben sind der linke Teil der Stadtmauern, die stehende und die kauernde Gruppe im Vordergrund, sowie die Esel.

Keine Übernahme fanden hingegen die Wasserträgerin sowie die elegante männliche Rückenfigur rechts, die ihre Fässer auf einer über Schrägen gelegten Tischplatte postiert hat. — Das Werk ist 1892 unter dem Titel "Markt in Kairo" bei der Nachlaßauktion versteigert worden. 1998 (?) wurde die Studie der Österreichischen Galerie Belvedere als Legat übergeben. — Literatur: Seligmann, Adalbert Franz (Hrsg.): Carl Leopold Müller. Ein Künstlerleben in Briefen, Bildern und Dokumenten, Wien, Berlin, Leipzig, München 1922; Zemen, Herbert (Hrsg.): Leopold Carl Müller 1834-1892. Briefe und Dokumente, Wien 1996; Zemen, Herbert (Hrsg.): Leopold Carl Müller im Künstlerhaus. Die Orientbilder, Wien 1998. — [Sabine Grabner, in: Krapf, Michael/ M

オーストリア・ギャラリー

作品データ

カタログ収録

絵画ドイツ絵画

出典

  • オーストリア・ギャラリー
  • 画像: オーストリア・ギャラリー — CC BY-SA 4.0

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