
Amedeo ModiglianiItalien, 1884–1920Little Servant Girl
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Ja, derzeit ausgestellt
Wo ist „Little Servant Girl“ heute? Minneapolis Institute of Art, G367, Minneapolis. Ja, derzeit ausgestellt. Geprüft 12. Oktober 2026.
Minneapolis, Vereinigte Staaten
Geschlossen· öffnet um 10:00
Öffentlich ausgestellt.
- Geprüft
- Unverändert seit
- Quelle
- Das Museum
Über das Gemälde
The first painting by Modigliani to enter the Institute's collection, The Little Servant Girl is typical of the genre portraits he produced during the years 1915 through 1920. Influenced by Cezanne's portraits, Modigliani developed a unique style characterized by exaggerated forms and elongated features. He used broad areas of color to great spatial effect and distorted features for the sake of aesthetic beauty. Preoccupied with line, he sought to create the abstract by rendering only a few necessary details realistically, emphasizing swift suggestion rather than precise definition. Through his eyes, prostitutes, servants, friends, and the children of the Montparnasse were treated with equal importance; indeed, he provided each of them with an elegant poise, exemplified here with the folded hands and dignified bearing of this otherwise anonymous Parisian girl.
Minneapolis Institute of Art
Angaben
- Inventarnummer
- 59.30
Im Katalog
Quellen
- Minneapolis Institute of Art
- Bild: Minneapolis Institute of Art — public domain
Im Leben von Amedeo Modigliani
Das ganze Lebenby 1914
Abschied von der Bildhauerei
Bis 1914 gibt Modigliani die Bildhauerei auf und konzentriert sich auf die Malerei: Seit Kriegsbeginn sind Materialien schwer zu beschaffen, und auch körperlich ist er geschwächt.
1914
Beatrice Hastings
Modigliani lernt die begabte und exzentrische Engländerin Beatrice Hastings kennen, Dichterin und Kolumnistin der Zeitung The New Age, die seine Gefährtin, Muse und sein bevorzugtes Modell wird: Er widmet ihr 14 Porträts. Die Beziehung dauert etwa zwei Jahre.
1916
Léopold Zborowski, Freund und Händler
Modigliani freundet sich mit dem polnischen Dichter und Kunsthändler Léopold Zborowski und dessen Frau Anna an; in seinen letzten Lebensjahren ist Zborowski sein wichtigster Händler und Freund. Er stellt dem Künstler eine Wohnung, Modelle und Materialien zur Verfügung und zahlt ihm fünfzehn bis zwanzig Francs am Tag.
spring 1917
Begegnung mit Jeanne Hébuterne
Im Frühjahr 1917 macht die ukrainische Bildhauerin Chana Orloff Modigliani mit der neunzehnjährigen Studentin Jeanne Hébuterne bekannt, die Foujita Modell gestanden hat. Jeannes Angehörige, konservative, tiefgläubige Katholiken, sagen sich wegen ihrer Verbindung mit einem Juden von ihr los, doch bald lebt sie dennoch mit Modigliani zusammen und wird zur Hauptgestalt seiner Kunst.
3 December 1917
Die erste Einzelausstellung und die Polizei
In der Pariser Galerie von Berthe Weill eröffnet eine Ausstellung mit Akten Modiglianis, seine erste Einzelausstellung in Paris. Die Galerie liegt gegenüber einer Polizeiwache, und die vom Anblick der Akte empörten Ordnungshüter erzwingen die Schließung noch am Eröffnungstag.
1918
Flucht nach Süden: Cagnes-sur-Mer und Nizza
Aus Furcht vor einem deutschen Einmarsch verlässt Modigliani mit Jeanne Hébuterne, dem Ehepaar Zborowski und Chaïm Soutine Paris und fährt nach Südfrankreich, zunächst nach Cagnes-sur-Mer, dann nach Nizza. Er kehrt zur Porträtmalerei zurück und schickt die fertigen Gemälde zum Verkauf nach Paris.















