Halbfigur einer Nymphe ("Vivien"), Fernand Khnopff, 1896
Fernand Khnopff, PorträtFernand KhnopffBelgien, 1858–1921

Halbfigur einer Nymphe ("Vivien")

1896 · Sculpture

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Unbekannt

Wo ist „Halbfigur einer Nymphe ("Vivien")“ heute? Sammlung: Österreichische Galerie Belvedere, Wien. Unbekannt.

Der Besitzer ist bekannt; ob das Werk derzeit ausgestellt ist, nicht.

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Über die Skulptur

Frauengestalten und mystische Mischwesen, rätselhaft und geheimnisvoll inszeniert, sind im Werk des belgischen Symbolisten Khnopff häufig anzutreffen. Hier ist es Vivien, eine sagenhafte Fee aus der englischen Artus-Legende. Sie hat dem Zauberer Merlin seine magische Muschel entwendet und hält diese nun triumphierend in ihrer Hand. Mit halb geschlossenen Augen, lasziv geöffneten Lippen und wallendem rotem Haar verkörpert die schöne Nymphe den Inbegriff einer „Femme fatale“. Dieser Typus der „verhängnisvollen Verführerin“, die Männer mit ihren erotischen Reizen manipuliert und nicht selten ins Unglück stürzt, ist zur Zeit des Wiener Fin de Siècle in Kunst und Literatur ein beliebtes Motiv.

Österreichische Galerie Belvedere

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Auch ausgestellt: Österreichische Galerie Belvedere

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