Darf man es sehen?
Wien, Österreich
Der Eigentümer ist bekannt. Ob es heute ausgestellt ist, sagt das Museum nicht, und Raten haben wir nicht gelernt.
Der kleine Fuchs mit dem eindringlichen Blick gehörte einst einem größeren baulichen Ensemble an. Die starken Verwitterungsspuren weisen auf einen ehemaligen Standort im Außenbereich hin. Möglicherweise stammt die Figur vom sogenannten Neidhart-Grabmal an der Südseite des Wiener Stephansdoms: Dieses soll für Neidhart Fuchs errichtet worden sein, einem Minnesänger in Diensten des österreichischen Herzogs Otto des Fröhlichen (1301–39). Als Anspielung auf Neidharts Namen wäre der sympathische Fuchs daher ein durchaus passender Bestandteil der Begräbnisstätte.
Österreichische Galerie Belvedere