Der Maler Martin Johann Schmidt, Paul Haubenstricker, 1778
Paul HaubenstrickerÖsterreich, 1750–1793

Der Maler Martin Johann Schmidt

1778 · Miniature painting

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Unbekannt

Wo ist „Der Maler Martin Johann Schmidt“ heute? Sammlung: Österreichische Galerie Belvedere, Wien. Unbekannt.

Der Besitzer ist bekannt; ob das Werk derzeit ausgestellt ist, nicht.

Unverändert seit
Quelle
Das Museum

Über das Gemälde

In einem illustrierten Band blätternd, blickt Martin Johann Schmidt in Gedanken versunken auf die Seite. Möglicherweise holt er sich aus einem Buch Inspiration für ein in Arbeit befindliches Gemälde, in dessen Richtung er seinen Kopf gewendet hat. Es war im Barock gängige Praxis, dass Maler wie auch Bildhauer Werke berühmter Kollegen studiert haben, um durch gezielte Übernahmen ihre eigenen Erzeugnisse zu bereichern. Dieses Prinzip galt damals als Vorzug und die Künstler konnten dadurch ihren Bildungshorizont demonstrieren.

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Und diesen muss der Kremser Schmidt auf jeden Fall gehabt haben, denn aus dem Verlassenschaftsinventar geht nicht nur hervor, dass er über eine umfangreiche Gemäldesammlung, sondern auch über rund 12000 Kupferstiche verfügt hat. — Obgleich der zum Entstehungszeitpunkt des Porträts 60 Jahre alte und überaus geschätzte Maler eine Perücke trägt, mutet das Ambiente privat an, und er scheint sich unbeobachtet zu fühlen. Diese Vertraulichkeit ist wohl auch dadurch zu begründen, dass der ausführende Künstler – Paul Haubenstricker – ein Schüler des Kremser Schmidt war. Dieser fertigte nach dem kleinen Bild auch eine Radierung an, ebenso wie der Lambacher Benediktinerpater Koloman Fellner, der ebenfalls zum Schülerkreis zu zählen ist. [Georg Lechner, 3/2020]

Österreichische Galerie Belvedere

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Auch ausgestellt: Österreichische Galerie Belvedere

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