
Auguste RodinFrankreich, 1840–1917CERBERE DEVORANT UN HOMME
Kann ich es sehen?
Unbekannt
Wo ist „CERBERE DEVORANT UN HOMME“ heute? Sammlung: Musée Rodin, Paris. Unbekannt.
Paris, Frankreich
Der Besitzer ist bekannt; ob das Werk derzeit ausgestellt ist, nicht.
- Unverändert seit
- Quelle
- Das Museum
Angaben
- Inventarnummer
- D 421
Was es zeigt
Im Katalog
Quellen
- Musée Rodin
- Bild: Musée Rodin — © Jean de Calan; Ministère de la Culture (France), base Joconde
Im Leben von Auguste Rodin
Das ganze Leben1877–1878
„Das eherne Zeitalter“ unter Abgussverdacht
Die Figur wirkte so lebensecht, dass man Rodin vorwarf, sie unmittelbar vom Modell abgeformt zu haben. Er schrieb an Zeitungen, legte Fotografien des Modells vor, verlangte eine Untersuchung und wurde von einer Bildhauerkommission entlastet; später führte er viele seiner Werke bewusst größer oder kleiner als lebensgroß aus.
1878
Misserfolg beim Denkmal für die Verteidiger von Paris
Die geflügelte allegorische Figur, heute als „Der Ruf zu den Waffen“ bekannt, beeindruckte die Jury nicht und kam nicht einmal in die Vorauswahl. Auch die Wettbewerbe für Denkmäler für Carnot, Diderot und Rousseau endeten erfolglos; lediglich für ein Denkmal d’Alemberts an der Fassade des Hôtel de Ville erhielt er einen Auftrag.
1880
Auftrag für das „Höllentor“
Sein erster staatlicher Auftrag war ein Skulpturenportal für ein geplantes Museum für dekorative Kunst; zugleich erhielt Rodin zwei Ateliers in der Rue de l’Université. Das Museum wurde nie gebaut, und das „Höllentor“ blieb unvollendet: Erst nach dem Tod des Meisters wurde es erstmals in Bronze gegossen.
1880
Dritter Preis im Salon von 1880
Rodin stellte „Johannes der Täufer“ aus, und die Skulptur erhielt den dritten Preis. Im selben Salon wurde „Das eherne Zeitalter“ zum zweiten Mal gezeigt, nun in Bronze gegossen.
c. 1880 – 1881
Juliette Adams Salon und erste Anerkennung
Rodin fand Zugang zum Salon der Schriftstellerin Juliette Adam, wo er Gambetta vorgestellt wurde; dieser empfahl ihn dem Minister der schönen Künste Antonin Proust, der „Johannes der Täufer“ für den Staat erwarb. Es war die erste Anerkennung für den bereits vierzigjährigen Bildhauer.
1881
London: Bekanntschaft mit William Henley
Rodins Freund Alphonse Legros stellte ihn in London dem Dichter William Ernest Henley vor, der zu seinem wichtigsten Vermittler beim britischen Publikum wurde. Durch Henley lernte Rodin Robert Louis Stevenson und Robert Browning kennen.














