Blick zur Moldau, Prag, Friedl Dicker-Brandeis
Friedl Dicker-Brandeis, PorträtFriedl Dicker-Brandeis1898–1944

Blick zur Moldau, Prag

Painting

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Unbekannt

Wo ist „Blick zur Moldau, Prag“ heute? Sammlung: Österreichische Galerie Belvedere, Wien. Unbekannt.

Der Besitzer ist bekannt; ob das Werk derzeit ausgestellt ist, nicht.

Unverändert seit
Quelle
Das Museum

Über das Gemälde

Die Malerin, Designerin und Innenarchitektin Friedl Dicker-Brandeis studiert an der Wiener Kunstgewerbeschule, bevor sie ihre Ausbildung am Bauhaus in Weimar fortsetzt. 1936 muss sie nach Prag flüchten. Dort entsteht diese Ansicht der Moldau, die durch eine reduzierte Farbgebung in Blau-Grün-Braun-Tönen und einen eigenwilligen Bildausschnitt auffällt. Ein breiter Flussstreifen und architektonische Elemente dominieren das Motiv. Kühl und distanziert wirkt die Atmosphäre. Nur in der Ferne sind eine Person und ein kleines Boot zu sehen. Aufgelockerte Konturen und ein differenzierter Farbauftrag wirken dem Eindruck der Strenge entgegen. Dicker-Brandeis wird 1942 nach Theresienstadt deportiert und 1944 in Auschwitz ermordet.

Österreichische Galerie Belvedere

Angaben

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Auch ausgestellt: Österreichische Galerie Belvedere

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